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Wandern
Geschichte erwandern
Mensch in Natur im Fromattläger. Foto: Noah Businger Wir wandern auf den Spuren mittelalterlicher Pilger, eidgenössischer Söldner, armer Kaminfeger-Kinder, radikaler Sozialistinnen und Belle-Epoque-Touristinnen. Mit unseren Touren erkunden wir die alpine Kulturgeschichte und verbinden zwei Leidenschaften: Geschichtsbegeisterung und Wanderlust. ¦ ¦ ¦ Unser Angebot 2026 ¦ Das Tal der Übergänge Gasterntal 28. Juni 2026 Auf einer einfachen Wanderung durch das wildromantische Gasterntal entdecken wir dessen jahrhundertealte Geschichte als Reiseroute: Seit dem Mittelalter bot das Tal Menschen auf der Reise nach Rom Schutz und Obdach.
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Der SchmugÂgelÂköÂnig von Chur
Anders als heute tobte im 17. und 18. Jahrhundert fast ständig ein Krieg direkt an den Grenzen der Alten Eidgenossenschaft. Diese Kriege waren mehr als eine Synthese der Krise – sie eröffneten Akteuren wie Thomas Massner einträgliche neue Geschäftsfelder. Hier geht es zum ganzen Artikel
Kriegsprofite durch transnationale Kooperation. Basel als neutrale Handelsdrehscheibe im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714)
This article examines how Basel’s merchants leveraged the city’s neutral status to maintain and expand trade during the War of the Spanish Succession. Basel became an important entrepot by using transnational cooperative networks to circumvent trade restrictions between France and the Holy Roman Empire. By analyzing the records of the Direktorium der Kaufmannschaft (merchants’ directorate) in Basel, this study highlights how the exchange of trust, information, gifts, and financial incentives with subaltern actors in neighboring territories of the Empire facilitated cooperation and enabled Basel’s merchants to capitalize on the city’s geographic position and neutrality.
GewässerÂschutz von unten
Abwässer, Chemikalien und Wasserkraft setzten den Schweizer Gewässern lange stark zu. Eine Gewässerschutzbewegung entwickelte sich erst ab den 1950er-Jahren. Wie erreichte sie ihre Ziele? Hier geht es zum ganzen Artikel
Binntal: Auf der Spur von Natur und Kultur
Seit Jahrhunderten prägen die Menschen die Landschaft. Auch in scheinbar abgelegenen Gegenden wie dem Binntal. Wie viel Kultur steckt in der Natur? Hier geht es zum ganzen Artikel
Am Wasser, fĂĽrs Wasser. 100 & 11 Jahre Vereinsfischerei in Obwalden
Was ist der Fisch dem Menschen? Und welche Bedeutung haben wir für die hiesige Unterwasserwelt? Zum Jubiläum des Fischereivereins Obwalden beleuchten 13 verschiedene Beiträge in anekdotenreichen Schlaglichtern das Vereinsleben und den kulturgeschichtlichen Wandel der Fischerei. Geschichten über 111 Jahre Schutz und Nutzen. Vom Ringen um Lösungen. Vom Umgang mit sich ständig ändernden Rahmenbedingungen. Von leidenschaftlichem Engagement für unsere Seen, Flüsse und Bäche. Zwischen Lopper und Brünig. Am Wasser, fürs Wasser.
Der SteckliÂkrieg von 1802
Der Kampf um «Freiheit» und «Freiheiten» führt Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem wegweisenden Bürgerkrieg in der Schweiz. Hier geht es zum ganzen Artikel
Warum gehört das Tessin zur Schweiz?
Dass der Kanton Tessin zur Schweiz gehört, stellt heute niemand infrage. Doch Putsche, Revolutionen und Unabhängigkeitsbewegungen forderten die Zugehörigkeit des Südkantons zur Schweiz fundamental heraus. Zeit, hinter die Selbstverständlichkeit einer südalpinen Schweiz zu blicken. Hier geht es zum ganzen Artikel
Von der Berner Handfeste bis zum 1. August
Erfundene Geschichte. Am ersten August werden gerne die eidgenössischen Gründungsmythen beschworen. Zeit sich zu fragen, weshalb und wie diese Geschichtsbilder zustande gekommen sind. Hier geht es zum ganzen Artikel
Guglielmo Tell
Zu Tell scheinen die Meinungen gemacht: Ein Symbol der patriotischen Nationalgeschichte der Schweiz. Doch ein kleines Denkmal im Tessin wirft Fragen auf. Hier geht es zum ganzen Artikel
Schweizer Handel im Schatten des Krieges
Im 18. Jahrhundert waren Kaufleute aus dem neutralen Basel wichtige Lieferanten von Kriegsgütern. Sie gerieten deshalb immer wieder in die Kritik von aussen. Ein neuer Blick auf die lange Geschichte der schweizerischen Neutralität. Hier geht es zum ganzen Artikel
Neutralität als Überlebensstrategie
Mit dem Ausbruch des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist auf der innenpolitischen Bühne der Schweiz diejenige staatstragende Maxime ins Scheinwerferlicht getreten, die seit ihrem Ursprung mit dem Kriegszustand verbunden ist und deren Umsetzung stets zu spannungsgeladenen politisch-diplomatischen Konflikten im Inland sowie mit dem Ausland führt. Es geht um die Neutralität. Über die Zeit durchlebte die Neutralität der Schweiz viele verschiedene Erscheinungsformen. Mal war sie immerwährend und bewaffnet, mal situativ; mal war sie integral, mal differentiell; und mal war sie als Stille sitzen bekannt.
Die Schweiz im 1. Weltkrieg. Ein Balanceakt
Am 3. August 1914, kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, stattete die vereinigte Bundesversammlung den Bundesrat mit unbeschränkten Vollmachten aus. Mit den Vollmachten sollten Sicherheit, Integrität, Neutralität und wirtschaftliche Interessen der Schweiz bewahrt werden. Der an den Bundesrat gerichteten Auftrag verknüpfte die Neutralität demnach mit der Wahrung der territorialen Integrität und der Beibehaltung eines wirtschaftlichen courant normal, der zur Sicherung des Lebensunterhalts der Bevölkerung beitragen sollte. Die Absicht hinter der Neutralitätserklärung war die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit des Landes.
Tot in Venedig
Im Nachmittagsgrau betreten wir, bewaffnet mit brennender Lethargie, die durchlauchteste Stadt. Hinter dem Damm empfängt uns Santa Lucia in ihrem Kopf und speit uns sogleich wieder aus, hinaus auf den Platz hinter ihr, welcher dort von Lucias faschistoider Fassade begrenzt wird. Das ist nun also Venedig. Eine Stadt aus der Geschichte, bei der sich die Frage stellt, ob sie nur noch in ihrer eigenen Geschichte lebt oder ob sie mehr ist als nur ein Hort der Historizität.
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Ăśber Mich
Historiker und Lehrer. In Bern. Aus Nidwalden.